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Vermisster Radweg nach 10 Jahren gefunden

Bewohner des Stadtteils Laahen vermissen schon seit geraumer Zeit ihren Radweg. Trotz intensiver Recherchen ist es weder den unermüdlichen Mitarbeitern der Stadtgemeinde noch den Einsatzkräften der Polizei gelungen, der Radweg zu finden. Nun ist er aufgetaucht, dank vertraulicher Hinweise aus der einheimischen Bevölkerung wurde er mitten im Stadtzentrum in der Freiung entdeckt. Unser Bildreporter war selbst überrascht, als er den gut versteckten Radweg erst nach langem Suchen fand:

n.
Der Radweg führt von der Freiung NACH SÜDEN! Das Rathaus knapp tangierend schlängelt sich der Radweg zuerst zur Traun um sich dann in den Traunauen zu verlieren. Ja klar, so konnte er natürlich nicht gefunden werden. Die dreisten Diebe (die zuständigen Herren am Magistrat schließen vehement die Einzeltätertheorie aus) dürften den einsam gelegenen Radweg in einer der zahlreichen nebeligen Nächte entwendet haben, um ihn dann in der Innenstadt zu verstecken. Solche frechen Aktionen rechtfertigen natürlich die Aufstellung der Überwachungskameras in der Innenstadt, damit so etwas nie wieder vorkommen kann. Wann der Radweg nach Laahen wieder zurückgebaut wird ist nicht abzusehen, aber wahrscheinlich noch im Wahljahr 2015. Wir werden von der Eröffnungsfeier berichten.
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Nachtrag vom 25.02. : Der Rückbau konnte mittlerweile in Angriff genommen werden (passiert ist noch nicht viel). Nachdem das Gronenbladdl am 24.1. exklusiv berichtet hat, überschlugen sich regelrecht die Ereignisse. Auch diese Radwegtafel wurde von den magistratischen Monteuren falsch montiert. Die Redaktion des Gronenblattls folgert: Entweder haben auch bei dieser Tafel die magistratischen Monteure den Plan falsch gehalten oder der Plan war spiegelverkehrt ausgedruckt oder die Monteure haben pflichtbewusst zuerst ein kurzes Gebet Richtung Rathaus gerichtet und in der Folge die Tafel mit inniger Blickrichtung Rathaus so angeschraubt, dass alle Radfahrer im Hinterhof der dort angesiedelten Buchdruckerei landen. Am Ende wurden Sie gar von einem Hinterhof-Geschäftsmann bestochen? Die letzte Möglichkeit wäre, die magistratischen Monteure sind gar keine Handwerker sondern wurden nur eingestellt, weil sie ein rotes Parteibuch vorweisen konnten oder sie sind in Wirklichkeit handwerklich unbegabte ausgemusterte Abteilungsleiter des Welser Tröpferlbades (denen ist wirklich alles zuzutrauen).  

Erklärung aus gut informierten Magistratskreisen: Die neuen Radwegtafeln wurden noch nicht vom zuständigen Politiker eröffnet und müssten eigentlich offiziell noch verhüllt sein. Ach wie peinlich wäre es bei der feierlichen Einweihung gewesen, der Politiker enthüllt sie salbungsvoll und sie weisen in die falsche Richtung. Wir werden von der im Wahljahr wichtigen offiziellen Eröffnung der Radwegtafeln berichten.



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